Im letzten Beitrag ging es um Fastfood und wie man ihn ein wenig gesünder herstellen kann. Und heute zeigen wir euch, wie Ihr einen tollen Vorrat an Currywurst anlegen könnt. Selbstgemacht, mit einer tollen Currysauce, die weit weniger Zucker hat, als die Fastfood Variante von der Currywurstbude. Herzlichen Dank an unsere langjährige Kooperationspartnerin Anouck vom Blog Cinny@Home, von der dieses Rezept und die Rezeptbilder stammen.
Der Clou an diesem Rezept ist, dass man die Currywurst portionsweise einkocht und somit lange haltbar macht. So kann man sich einen guten Vorrat anlegen, den man in der Speisekammer für den nächsten Snackhunger parat hält.

Currywurst einkochen auf Vorrat
Rezept & Bilder: Anouck vom Blog Cinny@home
Für 4 Gläser Currywurst
ZUTATEN
1 Knoblauchzehe
3 EL Öl
2 EL scharfes Currypulver
1 TL Chilipulver
etwas Salz
100 g Tomatenmark
400 g passierte Tomaten
250 ml Orangen- oder Ananassaft
1 EL Essig
1 Gewürznelke
2 Lorbeerblätter
4 – 6 Bratwürste (fein oder grob, ganz nach eigenem Geschmack)
ZUBEREITUNG
Anouck hat im Einkochvollautomaten KA 1804 eingekocht (siehe unten), der hat auch für viele Gläser Platz. Zum Einkochen von kleineren Mengen, wie die 4 Gläser dieses Rezepts, kann man aber auch unseren Dampfdruck- & Multikocher MD 1000 MeinHans verwenden.
- Die Bratwürste in etwas Öl schön braun anbraten. Zur Seite stellen, bis die Sauce fertig ist.
- Den Knoblauch schält man und drückt ihn durch eine Presse.
- 1 EL Öl in einen Topf geben und den Knoblauch darin anbraten. Er sollte nicht braun werden, also nur kurz anbraten.
- Zu dem Knoblauch kommen das Currypulver, das Chilipulver und das Tomatenmark. Wenn alles leicht angeröstet ist, kommen die passierte Tomate, der Saft, der Essig, etwas Salz, die Nelke und die Lorbeerblätter dazu. Alles gut verrühren und aufkochen lassen.
- Dann bei mittlerer Hitze ca. 8 Minuten köcheln lassen, bis eine dickflüssige Sauce entsteht.
- 4 dicht schließende Konservengläser und die Deckel mit heißem Wasser auskochen.
- Die gebratenen Bratwürste in Scheiben schneiden und gleichmäßig in die sauberen Gläser verteilen.
- Die Sauce auf die Bratwürste geben und darauf achten, dass oben ca. 1 cm Platz unter dem Rand bleibt. Gläser beim Einkochen dürfen nie ganz voll sein.
- Mit den ebenfalls ausgekochten Deckeln verschließen und fest ziehen.
- Die Gläser in den mit Wasser vorbereiteten Einkochautomaten stellen und 120 Minuten bei 100 °C einkochen lassen.
- Danach langsam abkühlen lassen und am Schluss noch beschriften.
- Schon können die Gläser in die Speisekammer und sind nun bis zu 12 Monaten haltbar.
TIPP von Anouck:
„Wir essen ja nicht wirklich schärfer gewürzt, aber eine Currywurst hat nun mal eine gewisse Schärfe. Die gehört auch einfach dazu. Beim selber kochen, kann man die Sauce aber nach dem eigenen Geschmack anpassen und das ist in diesem Fall wirklich super. Ich kann so z.B. statt dem scharfen Currypulver einfach normales nehmen. „

Vollautomatischer Einkocher KA 1804
Mit diesem robusten und bewährten Einkochvollautomaten könnt Ihr Lebensmittel, Getränke und Gerichte konservieren wie die Profis und dadurch die Vorratshaltung perfektionieren! Durch den integrierten Ablaufhahn ist das Gerät auch ideal, um heißen Glühwein oder Punsch direkt in Tassen auszuschenken. Wichtig: die eingestellte Temperatur wird durch den Präzisionsthermostat zuverlässig gehalten, so bleibt der Alkohol im Glühwein …
Auch zum Warmhalten größerer Mengen Speisen ist dieses Gerät ein beliebter Helfer bei Festen und Veranstaltungen. Der KA 1804 ist mit einer Einkochvollautomatik und Zeitschaltuhr ausgestattet. Durch eine patentierte Technik beginnt die Zeit erst zu laufen, wenn die Einkochtemperatur erreicht ist; die Steuerung des Einkochvorgangs erfolgt somit automatisch. Ein weiteres Plus: mit dem als Zubehör erhältlichen Entsafter Aufsatz (Type EA 1803) kann der KA 1804 auch als Dampfentsafter genutzt werden.
NOCH MEHR EINKOCHWISSEN
Welche Methoden es zum Konservieren und Haltbarmachen von Lebensmitteln gibt, was der Unterschied von Einmachen und Einkochen ist, wie man pasteurisiert, vakuumiert, fermentiert und dörrt … dazu plaudern wir in unserem früheren Blogbeitrag aus dem Nähkästchen. Für mehr Informationen klicke auf das nachfolgende Bild.
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