Steinpilz Pasta mit Linsenbolognese

Heute gibt es ein Rezept für alle, die außergewöhnliche, selbstgemachte Nudeln lieben. Denn im Nudelteig für unserer Steinpilz Pasta verarbeiten wir echte pulverisierte Steinpilze. Ob fertig gekauft oder ob selbstgesammelt, getrocknet und zermahlen – diese Zutat gibt den Nudeln einen intensiven Geschmack.

Steinpilz

Steinpilz Pasta

Wir stellen unseren Pasta Teig diesmal aus Vollkornmehl her. Der Teig enthält kein Ei, als Flüssigkeit reicht pures Wasser. Vollkornnudeln sind perfekt für Saucen mit kräftigem Aroma geeignet.

Für die Herstellung der Bandnudeln nutzen wir unsere vollautomatische Nudelmaschine PM 220 Pastarella. Damit lässt sich super einfach ein guter Nudelteig herstellen. Und fix geht es außerdem.

Vollautomatische Nudelmaschine PM 220 Pastarella von Rommelsbacher

NOTIZ
Anstatt mit einer automatischen Nudelmaschine kann man die Pasta auch mit einer manuellen Kurbel-Maschine herstellen. Dazu das Mehl plus Pilzpulver plus Wasser intensiv per Hand verkneten (Wassermenge etwa 350 ml bei 600 g Mehl) und vor dem Verarbeiten 30 Minuten ruhen lassen.

Jetzt aber weiter zu unserem wunderbaren Nudelgericht:

Steinpilz Pasta mit Linsenbolognese

Angaben für die Nudelmaschine PM 220:
Matritze/Form: schmale Bandnudeln
Teigart: Vollkorn, ohne Ei
Programm: Automatik A5

ZUTATEN

Für den Nudelteig
300 g Dinkelvollkornmehl
300 g Weizenvollkornmehl
2 EL Steinpilzpulver (gekauft oder selbst gemacht)
Wasser (das Wasser wird automatisch von der Nudelmaschine beigefügt; diese bestimmt die optimale Menge, passend zur Mehlmenge)

Für die Sauce
3 Karotten
3 Stangen Staudensellerie
1 Zwiebel
50 ml Olivenöl
2 Knoblauchzehen
100 ml Vollmilch
150 ml Weißwein (alternativ: Gemüsefond)
500 g passierte Tomaten
250 g grüne Linsen, getrocknet
300 – 500 ml Wasser
1 TL Oregano
Salz
Pfeffer

Außerdem
Käse zum Bestreuen

ZUBEREITUNG

Wenn man Steinpilzpulver selbst herstellen möchte, zermahlt man getrocknete Steinpilze in der Gewürz-/Kaffeemühle zu feinem Pulver. Alternativ kann man auch eine Mischung aus verschiedenen getrockneten Pilzen verwenden. Wie man diese herstellt, das haben wir in einem separaten Blogbeitrag HIER beschrieben.

Die Sauce
  • Für die Linsenbolognese die Karotten schälen, den Sellerie waschen und die Zwiebel ebenfalls schälen. Alles fein würfeln oder im Multizerkleinerer zerhacken.
  • Den Knoblauch schälen und fein hacken.
  • Nun das Olivenöl in einem Topf erhitzen. Die Karotten-, Sellerie- und Zwiebelwürfel in den Topf geben und unter gelegentlichem Rühren etwa 2 – 3 Minuten andünsten.
  • Den Knoblauch hinzugeben und weitere 2 – 3 Minuten andünsten.
  • Mit Weißwein ablöschen und diesen größtenteils verkochen lassen.
  • Nun die Milch, die passierten Tomaten, die Linsen und die Hälfte des Wassers hinzugeben. Den Oregano hinzufügen und alles vermengen.
  • Danach den Deckel auf den Topf setzen und die Sauce für 25 – 30 Minuten köcheln lassen. Hin und wieder umrühren. Falls nötig, nach etwa 10 Minuten noch etwas Wasser hinzufügen.
  • Die Sauce ist fertig, wenn die Linsen gar sind.
  • Am Ende die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken

ACHTUNG:
Die Sauce erst ganz zum Schluss salzen, da sonst die Linsen nicht richtig garen können.

Die Nudeln
  • Alle Zutaten bereitstellen.
  • Die Matrize für schmale Bandnudeln einsetzen und den Wassertank der Nudelmaschine auffüllen.
  • Dann das Mehl zusammen mit dem Steinpilzpulver in die Maschine einwiegen.
  • Das Programm A5 starten, die Flüssigkeit wird automatisch hinzugefügt.
  • Warten bis die Pasta ausgegeben wird. Die Nudeln dabei in gewünschter Länge abschneiden und vorsichtig beiseite legen.
  • Zum Kochen der Nudeln reichlich Salzwasser in einem großen Topf zum Kochen bringen und die Pasta darin 2 – 4 Minuten garen.
  • Die Nudeln abtropfen lassen und mit der Sauce und etwas geriebenem Käse garniert servieren.

NOTIZ
Anstatt mit einer automatischen Nudelmaschine kann man die Pasta auch mit einer manuellen Kurbel-Maschine herstellen. Dazu das Mehl plus Pilzpulver plus Wasser intensiv per Hand verkneten (Wassermenge etwa 350 ml bei 600 g Mehl) und vor dem Verarbeiten 30 Minuten ruhen lassen.

Wir wünschen guten Appetit!

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